Navigation überspringen

 

Je nach Fachdisziplin unterscheidet sich die Integration von Gender-Aspekten in Lehre und Studium nach Inhalt, Intensität und Reichweite. Während Geschlechterfragen innerhalb der Gesellschafts- und Kulturwissenschaften zum Kanon gehören (sollten), da die Kategorie Geschlecht unabdingbar zur Analyse sozial- und kulturwissenschaftlicher Verhältnisse benötigt wird, stellen sich insbesondere innerhalb der Ingenieur- und Naturwissenschaften die Geschlechterfragen anders, da sie sich nicht so offensichtlich aus dem Wissenschaftsinhalt herleiten lassen. Gleichwohl hat die Frauen- und Geschlechterforschung gezeigt, dass auch in diesen Fächern die Beachtung von Geschlechteraspekten unabdingbar zur Weiterentwicklung der Disziplinen notwendig ist.

Fachübergreifende Fragestellungen der Geschlechterforschung. Für alle Studiengänge lassen sich drei zentrale Frage- bzw. Problemstellungen der Geschlechterforschung benennen, die als integrale Bestandteile eines Curriculums in jedem Fach zu einem geschlechtergerechten Studium und einer geschlechtersensiblen Berufsqualifizierung beitragen können. Diese sollten in allen Fächern jeweils fachspezifisch in die Curricula integriert werden. Es handelt sich dabei um • Professionsaspekte der Fachdisziplin • Wissenschaftskritik der Fachdisziplin und • Aspekte der Herstellung und Nutzung der Ergebnisse der Fachdisziplin. …   [mehr]

Formen der Integration der Geschlechterforschung in das Studienangebot. Im Zuge der Neuorganisation gestufter Studiengänge im Rahmen von Akkreditierungsverfahren stellt sich die Frage nach dem systematischen Ort der Integration von Gender-Aspekten in Lehre und Studium. Hier lassen sich vier Ansätze skizzieren: Fachübergreifender Ansatz, Integrativer Ansatz, Partikular-expliziter Ansatz und ein Expliziter Ansatz. ...   [mehr]

 

 
Aus: Internetportal "Gender-in-gestufte studiengänge.de".

Ein Service der Koordinationsstelle des
Netzwerks Frauenforschung NRW.